SchulKI
Datenschutz-fokussierte deutsche KI-Plattform für Schulen
Etablierte deutsche Schul-Plattform mit integrierten KI-Tools
Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.
Deutsche Bildungsplattform mit Sitz in Hamburg, gegründet von ehemaligen Lehrkräften. Bündelt Fortbildungen, Tools und seit 2023 stark ausgebaute KI-Funktionen — alles für den Schulkontext mit Konten für Lehrkräfte und Schüler:innen, Klassenmanagement und Materialaustausch.
Perfekt für Schulen mit Budget für Kollegiums-Lizenzen — etabliert, rechtssicher aufgestellt, mit integrierter Fortbildungs-Komponente.
fobizz ist eine deutsche Bildungsplattform mit Sitz in Hamburg, gegründet von ehemaligen Lehrkräften. Sie bündelt Fortbildungen, Tools und seit 2023 stark ausgebaute KI-Funktionen — alles speziell für den Schulkontext. Über die KI-Funktionen lassen sich Texte erstellen, Bilder generieren, Materialien anpassen. Die frühere KI-Korrekturhilfe und das KI-Feedback-Tool hat fobizz im August 2026 bewusst abgeschaltet — mit der Begründung, Sprachmodelle lieferten bei der Bewertung von Texten keine ausreichend zuverlässigen Ergebnisse. Der übrige Funktionsumfang ist im Kern vergleichbar mit ChatGPT, aber in eine schulische Oberfläche eingebettet: mit Unterscheidung zwischen Konten für Lehrkräfte und Schüler:innen, Klassenmanagement und Materialaustausch.
Die Plattform wird beworben als DSGVO-konform, hat Verträge mit zahlreichen Schulträgern und von Datenschutzbeauftragten geprüfte Strukturen. Mit abgeschlossenem AVV können Lehrkräfte hier — anders als bei den internationalen Tools ohne Schul-Vertrag — auch mit nicht-anonymisierten Schülerarbeiten arbeiten. Dem stehen die Kosten gegenüber: Lizenzkosten für Schulen liegen teils im vierstelligen Bereich pro Jahr, für Einzellehrkräfte ist die Plattform meist zu teuer.
fobizz ist die etablierteste deutsche Antwort auf das KI-Datenschutz-Problem und für viele Schulen die naheliegendste Lösung — vor allem, wenn die Schule bereits eine Lizenz hat oder das Bundesland (wie Rheinland-Pfalz) fobizz als Landeslizenz bereitstellt. Seit dem flächendeckenden Rollout von AIS.chat lohnt sich fobizz vor allem zusätzlich, wenn fertige Werkzeuge, Materialaustausch oder Fortbildungen gebraucht werden.
Ein möglicher Einsatz ist die schulweite KI-Nutzung mit Schülerkonten: Nach Abschluss des AVV richtet die Schule Konten für Lehrkräfte und Schüler:innen ein, und eine Lehrkraft lässt in Klasse 9 Übungstexte über die Schüler-Modi mit Lehrer-Aufsicht bearbeiten — mit nicht-anonymisierten Texten, was bei internationalen Tools ohne Schul-Vertrag nicht geht. Die abgeschaltete KI-Korrekturhilfe gehört ausdrücklich nicht dazu.
Denkbar ist außerdem die Vorbereitung: Aus einem Sachtext werden über die KI-Funktionen differenzierte Materialien für eine Klasse erstellt und über den Materialaustausch im Kollegium geteilt.
Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.
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