Unterrichtshelden

Padlet

Die populäre digitale Pinnwand — seit 2023 mit Feature-Paywall

kollaborationwhiteboardFreemiumDatenschutz: kritisch eingeordnet

Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.

Sekundarstufe IAlle Fächer

Die bis 2023 dominierende Pinnwand-Plattform im deutschen Klassenzimmer. Kacheln für Text, Bilder, Videos, Audios, Dateien und Links. Seit 2023 in der kostenlosen Version auf drei aktive Pinnwände pro Lehrkraft limitiert — Pro-Version aktuell ca. 7 €/Monat.

Stärken

  • Visuell ansprechend, hohe Schüler:innen-Akzeptanz
  • Große Community mit Vorlagen und Anleitungen
  • Viele Medientypen in einer Pinnwand möglich
  • Sehr niedrige Einstiegshürde

Schwächen

  • Kostenlose Version auf 3 aktive Pinnwände limitiert (seit 2023)
  • US-Server, DSGVO kritisch nach Schrems II
  • Pro-Version ca. 7 €/Monat, summiert sich pro Lehrkraft
  • Mehrere Kultusministerien raten zu europäischen Alternativen

Typische Einsatzszenarien

  • Brainstormings und Ideensammlungen
  • Digitale Lernplakate
  • Sammlungen von Rechercheergebnissen
  • Stunden-Reflexionen
Ausführlicher Testbericht

Padlet war lange der Goldstandard unter den digitalen Pinnwänden im deutschen Klassenzimmer: einfach zu bedienen, optisch ansprechend, flexibel für fast jede kollaborative Aufgabe. Seit 2023 ist die Lage anders: Die kostenlose Version ist auf drei aktive Pinnwände pro Lehrkraft beschränkt, die Pro-Version kostet aktuell etwa 7 Euro pro Monat — rund 80 Euro pro Jahr, bei mehreren Fachlehrkräften pro Klasse vervielfacht sich der Betrag.

Dazu kommt die Datenschutz-Dimension: Padlet betreibt seine Server in den USA, was schon vor Schrems II problematisch war. Auch das neue EU-US Data Privacy Framework beruhigt viele Datenschutzbeauftragte in deutschen Schulen nicht vollständig; mehrere Kultusministerien haben den Umstieg auf europäische Alternativen nahegelegt.

Padlet bleibt ein starkes Werkzeug für Lehrkräfte, die die Pro-Version finanzieren oder an Schulen mit zentraler Lizenz arbeiten. Ersatzdruck besteht vor allem dort, wo weder Budget noch DSGVO-Klärung vorhanden sind. Praktisch: Bestehende Padlets lassen sich als PDF, CSV, Bild oder Datei exportieren und manuell auf Alternativen wie TaskCards übertragen.

Anwendungsbeispiel

Ein möglicher Einsatz ist das digitale Lernplakat: Gruppen sammeln in einer Doppelstunde Rechercheergebnisse mit Text, Bildern und Links auf einer gemeinsamen Pinnwand, die am Ende am Beamer präsentiert wird. Denkbar sind außerdem Brainstormings zum Stundeneinstieg und Stunden-Reflexionen — an Schulen mit zentraler Lizenz und geklärter DSGVO-Frage; sonst ist der Export der Pinnwand als PDF oder CSV und der Umzug zu TaskCards der beschriebene Weg.

Screenshots
Screenshot: Padlet, Stand September 2026. Bildzitat der offiziellen Website zu Review-Zwecken; alle Rechte beim Anbieter.
Technische Details
Preismodell
Freemium
Datenschutz
Datenschutz: kritisch eingeordnet

Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.

Server-Standort
USA
Offline nutzbar
Nein
Für welche Fächer und Schulformen

Schulformen

sek1

Fächer

Alle Fächer

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Alternativen

TaskCards

Deutsche Padlet-Alternative mit Servern in Deutschland

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4.5

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Professionelles digitales Whiteboard mit riesiger Vorlagen-Bibliothek

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4.0

Zumpad (Etherpad)

Minimalistischer kollaborativer Texteditor — ohne Account, ohne Installation

KostenlosAnbieter wirbt: DSGVO-konform
3.5

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