Unterrichtshelden

Miro

Professionelles digitales Whiteboard mit riesiger Vorlagen-Bibliothek

whiteboardkollaborationFreemiumDatenschutz: kritisch eingeordnet

Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.

Sekundarstufe ISekundarstufe IIAlle Fächer
4.0

Ein in Unternehmen weit verbreitetes professionelles digitales Whiteboard. Quasi-unendliche Leinwände, gemeinsames Zeichnen, Notizen platzieren, Mindmaps und Diagramme. Hunderte fertiger Templates — von Mindmap bis Retrospektive. Echtzeit-Kollaboration mit sichtbaren Cursorn.

Perfekt für

Perfekt für visuell komplexere Aufgaben, bei denen eine normale Pinnwand zu klein wird — Zeitleisten, komplexe Mindmaps, Systemdiagramme.

Stärken

  • Enorm mächtig und flexibel
  • Umfangreiche Vorlagen-Bibliothek spart Vorbereitungszeit
  • Echtzeit-Kollaboration mit spürbarer Gruppendynamik
  • Gute Sprach- und Videokonferenz-Integration

Schwächen

  • Kostenlose Version auf 3 editierbare Boards limitiert
  • Server in den USA
  • Steile Lernkurve für Lehrkraft und Schüler:innen
  • UI primär auf Englisch
  • Auf kleinen Bildschirmen unübersichtlich

Typische Einsatzszenarien

  • Zeitleisten mit vielen parallelen Ereignissen
  • Komplexe Mindmaps zu mehrstündigen Themen
  • Systemdiagramme in Physik oder Biologie
  • Visuelle Gruppenarbeiten im Kunstunterricht
Ausführlicher Testbericht

Miro ist ein professionelles digitales Whiteboard, das in Unternehmen weit verbreitet ist. Für Schul-Zwecke ist es in Teilen überdimensioniert, für bestimmte komplexere Anwendungen aber das mit Abstand beste Werkzeug: quasi-unendlich große Leinwände, auf denen Schüler:innen gemeinsam zeichnen, Notizen platzieren, Mindmaps erstellen und Diagramme bauen — gestützt von Hunderten fertiger Templates.

Die Grenzen sind deutlich: Die kostenlose Version ist auf 3 editierbare Boards pro Account limitiert, die Server stehen in den USA, die Lernkurve ist steil, die Oberfläche primär englisch und auf kleinen Bildschirmen unübersichtlich. Sinnvoll eher ab Klasse 8 — und nur, wenn Einfacheres nicht reicht.

Bildungswissenschaftlich erlaubt Miro visuelles Denken auf einer Ebene, die klassische Papier-Plakate nicht bieten: Zoomen, Verschieben, Umsortieren ohne Materialverschleiß. Das unterstützt elaboratives Lernen — Inhalte werden räumlich in Beziehung gesetzt, was tieferes Verständnis fördert. Konkrete Einsatzfelder: Zeitleisten mit parallelen Ereignissen, komplexe Mindmaps, Systemdiagramme in Physik oder Biologie, visuelle Gruppenarbeiten im Kunstunterricht.

Anwendungsbeispiel

Naheliegend ist eine Zeitleiste mit parallelen Ereignissen im Geschichtsunterricht ab Klasse 8, etwa über eine Doppelstunde: Gruppen tragen auf der gemeinsamen Leinwand Ereignisse verschiedener Länder ein, sortieren um und setzen sie räumlich in Beziehung — Zoomen und Verschieben ohne Materialverschleiß.

Denkbar sind außerdem Systemdiagramme in Physik oder Biologie und visuelle Gruppenarbeiten im Kunstunterricht; wegen des Free-Limits von drei Boards und der US-Server nur, wenn Einfacheres wie TaskCards nicht reicht.

Screenshots
Screenshot: Miro, Stand September 2026. Bildzitat der offiziellen Website zu Review-Zwecken; alle Rechte beim Anbieter.
Technische Details
Preismodell
Freemium
Datenschutz
Datenschutz: kritisch eingeordnet

Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.

Server-Standort
USA
Offline nutzbar
Nein
Für welche Fächer und Schulformen

Schulformen

sek1sek2

Fächer

Alle Fächer

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Alternativen

CryptPad

Open-Source-Kollaboration mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

KostenlosAnbieter wirbt: DSGVO-konform
4.0

TaskCards

Deutsche Padlet-Alternative mit Servern in Deutschland

FreemiumAnbieter wirbt: DSGVO-konform
4.5

Padlet

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