CryptPad
Open-Source-Kollaboration mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Professionelles digitales Whiteboard mit riesiger Vorlagen-Bibliothek
Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.
Ein in Unternehmen weit verbreitetes professionelles digitales Whiteboard. Quasi-unendliche Leinwände, gemeinsames Zeichnen, Notizen platzieren, Mindmaps und Diagramme. Hunderte fertiger Templates — von Mindmap bis Retrospektive. Echtzeit-Kollaboration mit sichtbaren Cursorn.
Perfekt für visuell komplexere Aufgaben, bei denen eine normale Pinnwand zu klein wird — Zeitleisten, komplexe Mindmaps, Systemdiagramme.
Miro ist ein professionelles digitales Whiteboard, das in Unternehmen weit verbreitet ist. Für Schul-Zwecke ist es in Teilen überdimensioniert, für bestimmte komplexere Anwendungen aber das mit Abstand beste Werkzeug: quasi-unendlich große Leinwände, auf denen Schüler:innen gemeinsam zeichnen, Notizen platzieren, Mindmaps erstellen und Diagramme bauen — gestützt von Hunderten fertiger Templates.
Die Grenzen sind deutlich: Die kostenlose Version ist auf 3 editierbare Boards pro Account limitiert, die Server stehen in den USA, die Lernkurve ist steil, die Oberfläche primär englisch und auf kleinen Bildschirmen unübersichtlich. Sinnvoll eher ab Klasse 8 — und nur, wenn Einfacheres nicht reicht.
Bildungswissenschaftlich erlaubt Miro visuelles Denken auf einer Ebene, die klassische Papier-Plakate nicht bieten: Zoomen, Verschieben, Umsortieren ohne Materialverschleiß. Das unterstützt elaboratives Lernen — Inhalte werden räumlich in Beziehung gesetzt, was tieferes Verständnis fördert. Konkrete Einsatzfelder: Zeitleisten mit parallelen Ereignissen, komplexe Mindmaps, Systemdiagramme in Physik oder Biologie, visuelle Gruppenarbeiten im Kunstunterricht.
Naheliegend ist eine Zeitleiste mit parallelen Ereignissen im Geschichtsunterricht ab Klasse 8, etwa über eine Doppelstunde: Gruppen tragen auf der gemeinsamen Leinwand Ereignisse verschiedener Länder ein, sortieren um und setzen sie räumlich in Beziehung — Zoomen und Verschieben ohne Materialverschleiß.
Denkbar sind außerdem Systemdiagramme in Physik oder Biologie und visuelle Gruppenarbeiten im Kunstunterricht; wegen des Free-Limits von drei Boards und der US-Server nur, wenn Einfacheres wie TaskCards nicht reicht.
Ob ein Tool im Einsatz DSGVO-konform ist, hängt vom konkreten Einsatz ab — meine Einordnung ersetzt keine schulinterne Prüfung.
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Open-Source-Kollaboration mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
Deutsche Padlet-Alternative mit Servern in Deutschland
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