Unterrichtshelden

Sitzplan-Generator

Ordne Tische per Drag&Drop an, trag deine Klasse ein und wähle, wonach verteilt wird: rein zufällig, leistungsheterogen oder -homogen, nach Thema oder als Gruppenpuzzle mit Experten- und Stammgruppen. Einzelne Namen lassen sich danach von Hand umsetzen. Den fertigen Plan exportierst du als PNG oder PDF. Kostenlos, ohne Anmeldung; alle Daten bleiben in deinem Browser.

1. Tische anordnen

Baustein auf das Raster ziehen. Tische lassen sich verschieben, das × entfernt sie. Ein Klick wählt einen Tisch aus; der Pfeil-Button oder die Taste R dreht ihn um 90 Grad.

Einzeltisch (1)
Zweiertisch (2)
Gruppentisch (4)

6 Tische · 12 Plätze

2. Klasse eintragen

0 Schüler:innen

Nicht nebeneinander

Zwei Namen wählen, die beim zufälligen Verteilen nicht nebeneinander und nicht an denselben Tisch kommen sollen.

Erst Namen eintragen, dann lassen sich Trennungen festlegen.

3. Verteilen & exportieren

Verteilungsprinzip

Neutral und schnell. Gut für wechselnde Sitzordnungen, wenn keine besondere Zusammensetzung nötig ist.

Namen zwischen Plätzen tauschen: Namens-Chip per Drag&Drop auf einen anderen Platz ziehen. Klick auf einen Namen benennt ihn direkt um. Ein gelber Rahmen zeigt an, dass ein Tausch eine Trennregel verletzt — verhindert wird er nicht.

Tafel
Platz 1
Platz 2
Platz 3
Platz 4
Platz 5
Platz 6
Platz 7
Platz 8
Platz 9
Platz 10
Platz 11
Platz 12

Alle Eingaben bleiben in deinem Browser — nichts wird gespeichert oder übertragen. Beim Neuladen der Seite ist der Plan weg, exportiere ihn also vorher als PNG oder PDF.

Welches Verfahren wann?

Die Sitzordnung ist kein Selbstzweck: Sie soll zu der Aufgabe passen, die in dieser Stunde ansteht. Fünf Verfahren, und wofür sie taugen.

Zufällig

Der Normalfall für wechselnde Sitzordnungen. Ein Zufallsplan durchbricht gewachsene Nachbarschaften, ohne dass jemand eine Auswahl begründen muss — gerade das macht ihn für regelmäßige Wechsel brauchbar. Er leistet allerdings nichts für eine bestimmte Aufgabe: Wenn die Zusammensetzung zählt, ist Zufall das falsche Werkzeug.

Leistungsheterogen

Gemischte Tische lohnen sich, wenn die Aufgabe echte Zusammenarbeit verlangt — wenn also etwas zu erklären, auszuhandeln oder gemeinsam zu entscheiden ist. Der Nutzen entsteht durch das Erklären selbst, nicht durch das Nebeneinandersitzen: Wer erklärt, muss ordnen und in Worte fassen. Ohne diese Verzahnung kippt die Mischung leicht ins Gegenteil — dann rechnet eine Person, und die anderen schreiben ab. Für Aufgaben, die alle auf demselben Niveau bearbeiten sollen, ist das Verfahren ungeeignet.

Leistungshomogen

Sinnvoll für differenzierte Aufgaben: Jede Gruppe bekommt Material auf ihrem Niveau und arbeitet daran ohne Über- oder Unterforderung. Die Grenze ist bekannt und ernst zu nehmen — eine dauerhafte Einteilung nach Leistung wird von Lernenden bemerkt, benannt und übernommen. Deshalb: für einzelne Phasen, transparent begründet, und nicht als Sitzordnung fürs Halbjahr. Die Stufen bleiben aus demselben Grund im Browser und stehen nicht im Export.

Nach Interesse oder Thema

Für Projektarbeit, Stationenlernen und Referatsvorbereitung: Wer am selben Gegenstand arbeitet, sitzt zusammen und braucht das Material nur einmal am Tisch. Praktischer Nebeneffekt: Die Gruppengröße ergibt sich aus dem Interesse, nicht aus der Tischgröße — passen die Zahlen nicht zu den vorhandenen Tischen, sagt das Werkzeug das, statt Gruppen stillschweigend zusammenzulegen.

Gruppenpuzzle (Expertenmethode)

Der Stoff wird in Teilaspekte zerlegt. In der Expertenrunde erarbeiten alle mit demselben Teilaspekt ihn gemeinsam; in der Stammgruppe sitzt danach aus jedem Teilaspekt genau eine Person und vermittelt ihren Teil. Weil das Ganze nur zustande kommt, wenn jede Person ihren Teil beisteuert, ist die Abhängigkeit untereinander in die Methode eingebaut — niemand kann sich heraushalten, ohne dass es auffällt.

Die Methode geht auf den Sozialpsychologen Elliot Aronson zurück, der sie 1971 an Schulen in Austin, Texas entwickelte: Nach der Aufhebung der Rassentrennung saßen Kinder unterschiedlicher Herkunft erstmals gemeinsam im Klassenzimmer, und die Gruppen sollten so zusammenarbeiten müssen, dass keine ohne die andere auskam. Aronsons ursprüngliche Anlage arbeitete mit sechs Personen je Gruppe und sechs Teilaspekten (jigsaw.org). In diesem Werkzeug hängt die mögliche Themenzahl an deinen Tischen: Eine Stammgruppe muss an einem Tisch Platz finden, sechs Themen brauchen also einen Sechser-Tisch.

Zu den Trennregeln: Sie gelten in allen fünf Verfahren und haben Vorrang. Würde ein Verfahren zwei getrennte Personen zusammensetzen, wird getauscht — und zwar innerhalb derselben Stufe beziehungsweise desselben Themas, damit die Gruppenzusammensetzung erhalten bleibt. Geht das nicht auf, sagt das Werkzeug es, statt eine Regel stillschweigend zu brechen.